Denken Fühlen Wollen

Denken Fühlen Wollen, die 3 Seelenkräfte nach der anthroposophischen Lehre nach Rudolf Steiner.
Ich beschäftige mich schon längere Zeit mit der anthroposophischen Lehre und sie beeindruckt und beeinflusst mich zunehmend, wie tiefer ich mich damit beschäftige. Vieles werde ich nie verstehen und dennoch kann ich mich nicht mehr davon abwenden. Etwas noch Unbestimmtes- etwas noch nicht Gewecktes in mir führt mich immer wieder auf die Spuren und Wege von Rudolf Steiner.

Ich fühle mich auch geborgen in seinen Botschaften und zum Teil habe ich eine ähnliche Denkart.
In der Seele, die unsterblich ist, geschieht das grosse Geheimnis unseres Menschseins.
Rudolf Steiner sagt, Denken  Fühlen  Wollen  : das ist der Mensch.

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Ich möchte einem Sternbild gleichen

In einem Gedicht von Rose Ausländer lese ich diesen wunderschönen Satz „ich möchte einem Sternbild gleichen“ und ich komme ins Nachdenken über die Frage ob wir Menschen wirklich aus Sternenstaub entstehen und wieder zu Sternenstaub zurückgehen und somit als leuchtende Sterne am Himmelszelt den Menschen Freude machen.

Verehrter Gott
Gib mir ein Zeichen
dass gar nichts
ohne dich geschieht

 

Ich möchte
einem Sternbild gleichen
das sanft
mir leuchtet
wie ein Lied

Diese lichtvollen Gedanken nehme ich mit in den Tag hinein.

 

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Begegnung mit dem Winter

Ich habe mich beinahe gefürchtet vor dem Gedanken, dass sich der wunderbar warme milde herrliche Herbst verabschieden wird in diesen Tagen, so war es angekündigt von der Wettervorhersage.
Am letzten Freitag 20. November war ein stürmischer windiger warmer Tag mit beinahe 20 Grad.
Ich habe mich so unbeschreiblich wohl gefühlt und gleichzeitig wurde mir bewusst, dass dies bestimmt der letzte warme Tag sein wird.
So ist es auch gekommen, das Wochenende war frostig und unschön und heute am Dienstag, 24. November hatte es im Eigenthal  Schnee und Eis und ich war gezwungen meine Wanderschuhe mit den Eisschutzsohlen zu überziehen, ohne diese ich niemals sturzfrei nach Malters gekommen wäre.
Zum Seelentrost hat mich die Sonne mit Wärme begleitet.
Eigentlich wollte ich mich freundschaftlich mit der Kälte vereinbaren, heute war mir das leider noch nicht möglich.
Ich bitte um einen angenehmen Winter der mich unfallfrei in den Frühling führt!

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Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben !

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Meine liebe Fatime

Diese tiefe Einsicht von Johann Wolfang von Goethe hat mich immer schon zum Nachdenken verpflichtet und wie oft schon wurde ich schmerzlich daran erinnert, dass es sich so anfühlt.
Gerade in diesen Tagen bin ich sehr traurig über den plötzlichen Verlust meiner lieben Katze Fatime.
Mit 3 Jahren ist sie mir an meinem früheren Wohnort zugelaufen und hat mich nie mehr verlassen.
Sie war als junge Katze unglaublich lebendig und wild, und sie kam anfänglich nur zum Fressen bei mir vorbei, zumal ich da  meine Hündin Luna hatte. Vor der fürchtete sie sich, das spürte ich.
Am Vortag meines Wohnungwechsels  ist sie plötzlich aufgetaucht und hat sich in einem schon fast leergeräumten Zimmer auf einen Stuhl gesetzt. Von da an wusste ich, sie wollte bei mir bleiben. Wir sind gezügelt mit Luna und noch einer Katze, s’Joggeli. Die 3 haben sich grossartig angepasst, und sie hatten, so war mir immer, ein freundschaftliches Verhätnis.
Vor 7 Jahren haben wir s’Joggeli verabschiedet und vor 5 Jahren Luna. Von dieser Zeit an waren Fatime mit 15 Jahren und ich die 2 „alten Weiber“ im Haushalt.Ich spürte, dass Fatime keine neuen Haustiere annehmen möchte, war sie doch schon sehr betagt und zum Teil auch vom Leben erschöpft. Seit 1 1/2 Jahren hat sich bei ihr eine Altersdemenz angzeigt mit lautem Miauen in der Nacht. Ich habe die verschiedensten Möglichkeiten ausprobiert aber nichts hat sie von dieser Belastung befreit. Wir waren oft beide gestresst in der Nacht.
Vor einer Woche ist sie beim Aufspringen auf ihr Plätzchen auf dem Sofa nach hinten gestürzt, und sie konnte danach nicht mehr gut gehen. Der Zustand hat sich verschlechtert und beim Tierarzt wurde eine Lähmung der Hinterfoten diagnostiziert.  Mit schwerem Herzen sah ich, dass ich Fatime nicht mehr nach Hause nehmen konnte, sie hätte leiden müssen. Wir haben sie erlöst von ihren Beschwerden.
17 Jahre waren wir in Liebe und Treue wortlos verbunden miteinander, und dieser Abschied tut  sehr weh und wird immer weh tun.
Wenn ich traurig bin, versuche ich in den unzählig schönen Erinnerungen mit Fatime Trost und Licht ins Dunkle  zu bekommen.
Ich bin dankbar für die unvergesslich schöne Zeit von 17 Jahren mit Fatime.

 

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Dich suche ich, Dich meine ich…..

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Sarnerjesuskind mit Heilkraft

„Dich suche ich, Dich meine ich, Dich ja, Dich liebe ich „.  Diese Botschaft habe ich heute auf einem kleinen Plakat in einer Kapelle in Sarnen entdeckt als Aufruf von Jesus an die Mitmenschen ihm auf seinem Weg zu folgen.
Diese Worte sprechen mich an, ja sie berühren mich und ehrlich gesagt, habe ich eine solch persönliche Ansprache nicht erwartet und noch nie zu hören bekommen.Ich bin mir auch nicht so sicher ob ich sie als mir zugetan annehmen darf. Ich tue es trotzdem und freue mich darüber und die Worte tun mir gut und stimmen mich zuversichtlich in meiner Seele, die ab und zu weh tut.

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Mein Herbstbild

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mein Herbstbild

Ich wandere fleissig und regelmässig und mit Ausdauer und Freude in der nahen und weiteren Umgebung meines Wohnortes. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen ein Leben zu haben ohne mit den Wanderstöcken oder den Bergschuhen unterwegs zu sein.
Ich kann beim Wandern all meine Freuden und Sorgen mit mir besprechen. Es reifen dabei Entscheidungen die mir zu Hause auf dem Sofa nie in den Sinn kämen.
So habe ich heute meinen “ wenn es nicht mehr geht- gehen -Sie “ Weg gemacht nach Küssnacht, dort habe ich eine Kaffeepause eingelegt und bin anschliessend auf die Seebodenalp marschiert und von dort den Abstieg nach Weggis gemacht und mit dem Bus und Zug nach Hause gefunden.
Leicht erschöpft aber zufrieden und dankbar für das Erlebte und Gesehene, und dabei mein Herbstbild gefunden und es mir in meine Seele geprägt.

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den Seelen-Sommer wecken….

IMG0169AAus meinem wunderschönen Seelenkalender von Rudolf Steiner entnehme ich den Ausdruck „Seelensommer wecken“  und gerade heute bei diesem fast sömmerlichen Herbstwetter geht mir dieser Ausdruck nicht mehr aus dem Sinn.
Ich habe ihn noch nicht vergessen, nein, ich traure ihm nach, dem wunderbaren Sommer.  Der Ausdruck „Seelensommer“ hilft mir das Schöne vom Sommer zu bewahren und ja, wie heute die Wärme der Herbstsonne im mein Herz zu nehmen. Und es tut gut zu spüren, dass auch der Herbst seine Schönheiten zeigt mit den vielfältigen vielfarbenen Herbstblättern und den herbstlich golden gefärbten Bäumen die sich noch zurückhalten, alle Blätter freizugeben.

dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.
Friedlich Hebbel

 

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Gedankenstrahlen

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Altar in der Mariahilfkirche Musegg

Was für ein schönes Wort Gedankenstrahlen ! Ich entnehme es aus einer Betrachtung im Seelenkalender von Rudolf Steiner und ich spüre geradezu, wenn ich mir dieses Wort bewusst mache, wie viel tiefer die Gedanken sich ausbreiten als beim nur Daran -Denken.
Die Gedankenstrahlen haben Tiefenwirkung, und ich kann sie überall hin strahlen lassen, in meine Wünsche, in meine Träume,in meine Hoffnungen, sie kommen kraftvoll an und tun das Richtige wenn ich mich mit ihnen einlasse, mich ihnen anvertraue. Das gefällt mir.

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Verwöhntag

Beinahe unabsichtlich wurde mir heute ein Verwöhntag geschenkt. Ich habe nach einem schönen Spaziergang durch die Altstadt Luzern das Yves Rocher Gechäft aufgesucht, da ich auf meiner Einkaufsliste ein Schönheitsöl von Yves Rocher vermerkte.
Ich wurde sehr herzlich empfangen und nach meinem Kauf des wunderbaren Schönheitselixiers mit 30 kostbaren pflanzlichen Oelen beschenkte mich die Schönheitsberaterin mit einem wohlriechenden Shampoo und einer samtigen Fusspflegecrème.
Bei meinem anschliessenden Besuch im Fitness Zenter National habe ich alle Produkte ausprobiert und angewendet und ich habe mich wie im 7. Himmel gefühlt.
Ab und zu muss das einfach sein, sich unverhofft beschenken und verwöhnen zu lassen. Das gefällt mir sehr.

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In einem kleinen Apfel

20150926_145410In einem kleinen Apfel da sieht es lustig aus, es sind darin fünf Stübchen, grad wie in einem Haus. In jedem Stübchen wohnen zwei Kernchen schwarz und fein, die liegen drin und träumen vom lieben Sonnenschein.

Dieses hübsche Volkslied haben wir als Kinder so oft gesungen beim Pflücken der Aepfel beim nahen Bauernhof oder beim Dreinbeissen in einen saftigen aromatischen Apfel.
Am letzten Samstag an der Züspa in Zürich habe ich eine sehr interessante und lehrreiche Obstabteilung besucht mit einer grossen Auswahl von Aepfel Birnen Zwetschen frisch gepflückt und in verschieden Arten zubereitet als Konfitüre, als Sirup oder in getrockneter Form.
Sehr begeistert war ich von der Freundlichkeit  der Menschen die all die köstlichen Produkte vorstellten.
Mit Begeisterung und Freude und Ausdauer haben sie uns überrascht und mit leckeren Versucherli verwöhnt.
Das gefällt mir. Bei uns in der Zentralschweiz, z.B. an der Luga, habe ich noch nie so aufgestellte freundliche ja liebenswürdige Menschen getroffen an einem Verkaufsstand.

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